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Geschichtlicher Spaziergang
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Haderslev ist eine über 700 Jahre alte Handelsstadt.Im Jahre 1292 bekam Haderslev die Handelsstadtrechte von dem südjütländischem Herzog Valdemar.
Während eines Besuches in Haderslev kann passend der Dom als Ausgangspunkt benannt werden.
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Der DomDer Dom ist das Wahrzeichen der Stadt, der sich hoch über die kleineren Häuser des Stadthügels erhebt. Schon im 11. Jahrhundert lag hier eine Kirche aus Granit. Der Aufbau der jetzigen Kirche begann in Mitten des 12. Jahrhunderts, aber erst nach dem 14. Jahrhundert bekam der Chor sein heutiges Aussehen.
Die Kapellen der alten Haderslevgenerationen stammen aus dem 16. Jahrhundert. Die Kirche ist Skt. Marie oder Vor Frue geweiht, und wird als die vollkommenste gotische Grosskirche Dänemarks bezeichnet.
Auf alten Stichen kann man sehen, dass die Kirche einmal einen Turm gen Vesten hatte, welcher allerdings dem grossem Brand 1627 zum Opfer fiel. Auch grosse Teile der Stadt wurden zu Asche. Die Kirche bekam dannach einen Dachrücken, der seitdem dem Gebäude seine Besonderheit verleiht.
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Die Kirche wurde mehrere Male wiederhergestellt. Zuletzt in den Jahren 1940-51, da bekam sie ihr helles Innere.
Eine der Kapellen wurde zur Gedenkkapelle für die, unter der deutschen Besetzung in den Jahren1940-45, Gefallenen des Schleswischen Fussregimentes.
Die Hauptorgel ist die 3. grösste Dänemarks und hier findet sich auch die berühmte Sieseby-Orgel.
Freitag um 12 Uhr zieht die einzige Wachparade ausserhalb Kopenhagens durch die Stadt zum Dom, wo ein Gedächtnisblatt für die Gefallenen des Schlewischem Fussregimetes gewendet wird. Für Informationen über die Tage zu bekommen an denen die Wachparaden stattfinden, wenden Sie sich bitte an das Turistbüro.
Herzog Hans
Das rote Ziegelsteingebäude nördlich der Kirche beheimatete ursprünglich die städtische Latainschule. Diese wurde von Herzog Hans dem Älteren 1567 gegründet als Nachfolger einer Gelehrtenschule des Mittelalters. Das heutige Aussehen bekam das Gebäude im Jahre 1735.
Slotsgade Slotsgade 20 wurde vor einigen Jahren restauriert, und es wurden viele wertvolle Funde gemacht, unter anderem Wandmalereien des 16. Jahrhunderts. Heute enthällt das Haus die Ehlers Sammlung, Nordeuropas grösste Tonsammlung.
In der Slotsgade 22 liegt das Stadtmuseum. Das Haus wurde vom Hansborg Architeckten Hercules von Oberberg erbaut.
Auch Slotsgade 23 und 31 sind Sehenswert, und in den Seitenstrassen Højgade, Katsund St. und Ll. Klinkbjerg findet man neurestaurierte alte Häuser. Slotsgade 31 bekam 1994 den vornehmen, internationalen Preis Europa Nostra für schonende und gebäudebewahrende Restaurierung.
Slotsgade 33 enthält den Bürgerverein, Versammlungspunkt der Deutschgesinnten in Haderslev.
Weiter geht's zum Slotsgrunden, wo das alte Haderslevhaus lag, und wo Nr. 2 das frühere Spritzenhaus war. Wenn man weiter gen Naffet geht, sieht man eine Gedenktafel der alten Probstei über der Tür von Nr. 12.
Von Naffet weiter runter der Sejlstensgyde kommt man an einem staatlichem Facwerkgebäude vorbei, das Reiterhaus des Holsteinischem Lanzenerregimentes, erbaut 1792, als das Regiment in Haderslev eine Garnison hatte.
Mehr überdie Zeit des Herzog HansWeiter über die Herzog Hans Brücke, zum Mühlenstrohm (Møllestrømmen), und dem Herzog Hans Krankenhaus. Dieses wurde 1569 erbaut und diehnte den Armen, Kranken und Alten als Unterkunft. Das Krankenhaus wurde viele Male erweitert und umgebaut, aber die Kirche ist einigermassen unverändert und wird heute als normale Kirche benutzt. Auf der Südseite sitzt das Wappen Herzog Hans des Ältern als Fenster. An einem der Giebel sieht man das Monogram von Frederik dem IV.
9. April
Im Hof des Krankenhauses steht ein Obelisk zum Gedenken der 4 Soldaten, die am Morgen des 9. April 1940 bei dem Kampf bei Sønderbro ums Leben kamen, als die deutschen Besetzungstroppen in die Stadt einrückten.
Da wo der Møllestømmen gestaut wurde um den richtigen Fall zu bekommen, liegt die Schlosswassermühle. Diese wurde ungefähr im 14 Jahrhundert erbaut, aber das jetzige Gebäude wurde unter Frederik dem IV. errichtet. Seinen Nahmenszug sieht man der Mauer. 2 Kanonkugeln über einer abgeblendeten Tür zur Sønderbro/Lavgade Seite sind gedenken eines Kampfes in Haderslev im Jahre 1849. Die Mühle ist stillgelegt, und heute befindet sich dort das Örtliche Theater Møllen. Auf Mølleplatz 2 sieht man die Gedenktafel von Hiort Lorenzen. Peter Hiort Lorenzen war der Kaufmann aus Haderslev, der 1842 den Schleswischen Ständetag überrachschte, indem er Dänisch sprach. Sein Lebensmittelgeschäft war in diesem Gebäude.
Torvet Geht man weiter die Lavgade hoch -mit dem alten Rathaus auf der rechten Seite- kommt man auf den Südmarkt, welcher von schönen Fachwerkhäusen geprägt ist, zum Teil aus der Zeit nach dem Grossen Brand im Jahre 1627.
Vom Markt kann man in die Strasse Klosteret einbiegen. Wie der Name schon sagt, führte diese im Mittelalter zu dem Kloster der Dominikaner (Schwarzbrüder). In dem roten Gebäude war eines der ältesten, südjütländischen Tagesblätter, Dannevirke, zu Hause. Das Blatt wurde 1838 als Sprachrohr für die dänisch Gesinnten gegründet, und hatte als selbständiges Tageblatt seinen Bestand, bis es im Jahre 1972 mit Jyske Vestkysten zusammengelegt wurde.
Klosterkvarteret Weiter über Kloster und zum Jomfrugangen mit der alten Pumpe an der Ecke. Über Hægersgade , welche quer über den alten dominkanischen Friedhof geht, kommt man zur Præstegade und geht nach links durch ein Zaungitter auf den Klosterfriedhof, welcher schön mit Blick über den Haderslev Dam liegt.
Auf dem Friedhof findet man unter anderem die Gräber von Peter Hiort Lorenzen und Niels Chr. Nissen, Dannevirke's erster Herrausgeber.
Haderslev Dampark Im Dampark gibt es Gedenksteine für die gefallenen Freihheitskämpfer der Jahre 1940-45.
Setzt man weiter nach rechts durch den Dampark fort, trifft man vor dem Hotel Norden auf die Statue von Peter Hiort Lorenzen.
Runter zum Dam liegt auch das Kulturhaus Bispen, wo die Bibliothek, das Aktivitätshaus, das Stadtarchiv und die Spielstelle Månen Zuhause sind.
Man kan auch zurück über die Præstegade zur Apothekergade gehen, in welcher rechts ein weisses Gebäude liegt, wo früher die Hjortapotheke -gegründet 1557 von Herzog Hans - lag. Unter der Apotherkergade Nr. 11 ist ein Keller der Priesterschule bewahrt, die im Mittelalter dem Dom zugehöhrig war.
Geht man von der Præstegade nach links über die Bispegade, kommt man an der Stelle vorbei ( Papa's Pizza), wo in dem Strassenbelag markiert ist, wo die Bispeporte lag - Ausgangspunkt nach Ribe-.
Weiter geht's über Storegade bis zur Brücke über der Umgehungsstrasse. Links liegt die alte Haderslev Kirche (GL. Haderslev Kirke). Gl. Haderslev ist eine selbständige Kirchengemeinde, die füher beihnahe um die ganze Stadt führte. Die Kirche ist Skt. Severin oder Skt. Søren gewidmetund wurde erstmals 1309 benannt. Den hohen Turm bekam die Kirche jedoch erst im Jahre 1912.
Auf dem Friedhof runter zum Dam liegt das Grab von Laurids Skov, dem jungen Bauern, der 1843 bei dem ersten Treffen auf dem Skamlingsbanken damit überraschte, das er Dänisch sprach, und der bis zu seinem Tode im Jahre 1864 zu den führenden Kräften der südjütländischen dänischen Gesinnung gehörte. Er wohnte auf dem Mariehof im nördlichem Teil der Stadt.
Geht man die Storegade zurück, kann man bei der Bredgade in die Gåskergade einbiegen, wo man das Hotel Harmonien findet, welches seit Mitte des vorrigem Jahrhunderts Versammlungspunkt der dänischgesinnten Bevölkerung diehnte. Im 'Weissem Saal' waren sowohl Frederik der Vll als auch Christian der X Gast.
Schräg gegenüber des Hotel's liegt die frühere Katredralskole , die 1853 gebaut wurde. Hier war der Dichter Edvard Lembcke Lehrer, als er durch die spezielle Umgebung, insbesondere des Haderslev Dam, zu dem Lied ' Du skønne land med dal og bakker fagre' inspiriert wurde. Das Gebäude enthällt heute einen Teil der Kommuneadministration.
Vorbei am neuem Rathaus der Stadt und auf die Nørregade.
Weiter links beim Gammelting liegt die grosse Kaserne, welche für die deutsche Garnison 1885-88 erbaut wurde. Die Kaserne beherbergt heute die 3. Brigade. Jedes Jahr am 4. May im 21 Uhr wird auf dem Kasernenplatz ein Lichtfest als Gedenken an die Befreiung Dänemarks abgehalten.
Auf Gammelting steht auch der Wiedervereinigungsstein der Stadt..
Weiter über Gammelting gen Osten auf dem Åstrupvej kommt man zum Museum Südjülland Haderslev. Es ist das grösste archiologische Museum des Landkreises und enthällt eine reichhaltige Ausstellung über die Altzeit Südjütlands, unter anderem die Tracht des Skrydstupmädchens aus der Bronzezeit, und dem grossen Waffenopferfundes aus der Eisenzeit, welche kurz vor der Stadt bei Ejsbøl Mose gemacht wurde.
Zum Museum gehört auch eine offene Anlage, mit einer Reihe von Gebäuden aus östlichen Dörfern und Kleinstädten.
Haderslev ist ein typisches Einzugsgebiet, welches auch heute noch als Handelscentrum für einen grossen Bereich diehnt. Sie ist mehr eine Geschäftestadt als Industriestadt. Doch gibt es bereits einen Teil Betriebe in den Industriegebieten nördlich und südlich der Stadt.Die Stadt war Hauptstadt in dem jetzt niedergelegtem Haderslev Amt, und ist immer noch Stiftungstadt im Haderslev Stift, welche das östliche Südjülland und Vejle Amt umfasst.
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Historische Ausflüge mit Guide
Vom 1/7 bis 29/8 arrangiert das Haderslev Turistbüro guidet Ausflüge durch die Altstadt und dem Dom.
Dienstags 14 Uhr: Rundgang durch den Dom. Mittwochs 11 Uhr: Ausflug mit Guide durch die Altstadt. (Dänisch). Mittwochs 13 Uhr Ausflug mit Guide durch die Altstadt. (Deutsch). Donnerstags 11 Uhr Ausflug mit Guide durch die Altstadt. (Dänisch).
Treffpunkt: Haderslev Dom Haupteingang.
Peis: Dkk 25/person Kinder unter 18 Jahren gratis.
Ausflüge mit Guide
Im Haderslev Turistbüro kønnen Ausflüge mit Guide bestellt werden.
Preis: 1½ std. Dkk 500
Der Ausflug kann auf Dänisch, Deutsch oder Englisch erfolgen.
Turmwächter
Im Juli und August können Sie den Turmwächtern von Haderslev folgen. Jeden Mittwoch, Donnerstag und Freitag, mit Abgang vom Dom um 21 Uhr.
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